Drei Frauen – getrennt durch ein halbes Jahrhundert, verbunden durch ein Versprechen

Als Melanie Levensohn bei ihrer Hochzeit den Familiennamen ihres Mannes annahm, wurde sie zur Namensvetterin seiner französischen Großcousine, die in Auschwitz ermordet wurde. Deren tragische Lebensgeschichte inspirierte sie zu diesem Roman.

Buchcover Zwischen uns ein ganzes Leben

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Paris, 1940: Für die jüdische Studentin Judith wird es unter der deutschen Besatzung immer gefährlicher. Zusammen mit ihrer großen Liebe Christian, Sohn eines Bankiers, plant sie heimlich die Flucht. Doch plötzlich ist sie spurlos verschwunden.

Mehr als fünfzig Jahre später in Washington: Auf Jacobina lastet ein Versprechen, das sie ihrem Vater gegeben, aber ihr Leben lang nicht eingelöst hat. Sie soll ihre unbekannte Halbschwester ­Judith finden. Jetzt bleibt ihr nicht mehr viel Zeit. Da trifft sie auf die junge Französin Béatrice. Die beiden Frauen freunden sich an. Gemeinsam machen sie sich auf eine Suche, die sie weiter führt, als sie je erwartet hätten …

Paris, 20. Dezember 1943

Meine Geliebte,
seit den frühen Morgenstunden sitzen wir im Keller und warten darauf, dass etwas passiert. In der Stadt heulen ununterbrochen die Sirenen, aber noch sind keine Bomben gefallen. Vor drei Tagen bist Du verschwunden, und mit Dir ist alles Licht aus meinem Leben gewichen. Mein Herz ist stumm vor Schmerz. Ich mache mir fürchterliche Vorwürfe. Hätte ich Dich bloß nicht alleine gelassen, so kurz vor unserer Flucht. Du bedeutest mir alles. ALLES! In meiner Verzweiflung schreibe ich an die Adresse Deines Vaters, die ich in Deinem Tagebuch gefunden habe. Ich bete für Dich, Geliebte, und für eine neue Welt, in der unsere Liebe einen Platz hat.

In Liebe
C.

Béatrice las den Brief erneut. Dann ließ sie das Blatt sinken und starrte ins Leere. »Jacobina«, flüsterte sie, »ich glaube, ich habe etwas gefunden.«

Melanie Levensohn, Namensvetterin der Autorin, die sie zu diesem Roman inspirierte.
Melanie Levensohn vor der »Mauer der Namen«

Vor der »mur des noms«, der »Mauer der Namen«, auf der Melanie Levensohn als Opfer erwähnt wird.

Auszug aus der Deportationsliste

Auszug aus der Original Deportationsliste. Melanie Levensohn ist Nummer 471.

Die Shoah-Gedenkstätte in Paris

Blick auf den Innenhof der Shoah-Gedenkstätte.

Im 3. Arrondissement, wo Judith, eine der Hauptfiguren des Romans, lebte

In der Rue du Temple in Paris
In der Rue du Temple in Paris
In der Rue du Temple in Paris